In Deutschland leben schätzungsweise 50.000 Roma-Flüchtlinge, davon 20.000 Kinder. Sie stellen eine äußerst heterogene Gruppe dar, nicht nur, weil sie aus unterschiedlichen Herkunftsländern stammen, sondern weil ihre Fluchtbiographien uneinheitlich sind.

Auch weitere Faktoren sozialer Binnendifferenzierung sind zu berücksichtigen, wie z.B. das regionale Umfeld und die Siedlungsstruktur, aus der sie kamen, die Gruppenkohäsion und der Sozialstatus. Bei aller Differenzierung und Heterogenität teilen die unterschiedlichen Gruppen allerdings die Erfahrung, immer wieder mit traditionellen Stereotypen vom „Zigeuner“ konfrontiert zu werden.”

2007

Die Studie ist verfügbar unter:

http://www.unicef.de/fileadmin/content_media/mediathek/UNICEF_STUDIE_roma__Deutschland.pdf